Buschka entdeckt Deutschland

Alle Teile aus Episode 'Cuxhaven'.

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CUXHAVEN Teil 9

Erschienen im März 2009

cuxhaven_9IN EIGENER SACHE: Einstellen der wöchentlichen Neuerscheinungen. Alle Infos unten nach der Inhaltsangabe.

Zur Folge:
Nach dem Plausch im Vereinsheim zieht Buschka weiter durch die einsamen nächtlichen Straßen von Cuxhaven. Er schafft es gerade noch, zwei Jugendliche vor dem übermäßigen Genuß von Alkohol zu warnen – da gerät er auch schon “an der nächsten Ecke” in eine brenzlige Situation. Er wird – was bildmäßig nur erahnbar, aber im Ton festgehalten ist – mit kompromißloser Aggression eines einzelnen gewaltbereiten Machos konfrontiert. An diesem vergleichsweise extrem harmlosen Beispiel wird klar: Gewalt lähmt, reduziert uns von einer Sekunde auf die nächste auf unsere Fäuste (usw…), platzt erfolgreich in mühsam erarbeitete, gesellschaftlich faire Umgangsformen, und rüttelt damit nachhaltig an den Grundlagen eines friedlichen Zusammenlebens. Bei Buschka hinterläßt das im konkreten Fall zunächst “nur” ungesunde Frustration, die sich später selbst in Aggression umwandelt. Hinzu kommt, daß zunächst alle Versuche, neue Interviewpartner zu finden, scheitern. Doch dann zeigt sich wieder, daß das Konzept der Sendung recht hat: in einem Partykeller feiert Petra ihren 50. Geburtstag. Mit allem, was dazugehört: Freunde in Feierstimmung, Getränke aller Couleur, feinste 70er- und 80er-Mucke, lecker Süppchen, und einer minuziös festgehaltenen, obligatorischen Gratulanten-Schlange. Und wir waren mal wieder bis nach Mitternacht für die Zuschauer am Start!

ZUM STAND DER DINGE:
Im März teilte mir Jan mit, daß er seine aktive Mitarbeit bei Buschka entdeckt Deutschland als Kameramann beendet.
Lieber Jan – an dieser Stelle ein großes Dankeschön, daß Du im Sommer 2006 dieses Projekt mit mir gestartet und – bei allem Spaß – den ganzen Improvisations- und ins-kalte-Wasser-spring´-Streß bis jetzt mitgemacht hast! Neben Deiner tollen Kameraarbeit mag ich und mögen die Zuschauer Dich natürlich auch als Protagonist und “kühlen Gegenpol” von mir, und werden Dich ganz sicher sehr vermissen! Zudem hast Du die vielen Features dieser Seite aufgebaut, und mit mir zusammen abgefahrene Vorträge zu unserem “Baby” gehalten! Bis hin zu Zeitungsinterviews und dem Dreh mit DW TV. Eine tolle Zeit! Danke!!
Inzwischen bin ich zu dem Entschluß gekommen, daß es DAS ORIGINAL, B.e.D., in einer Konstellation nicht mit einem anderen Kameramann geben wird, da das Format eben auch von unserem Zusammenspiel lebt, und das läßt sich nicht so einfach ersetzen.

DIE ZUKUNFT VON B.E.D.:
Aktuell entsteht eine abendfüllende Langfilm-Version von Buschka entdeckt Deutschland. In Zusammenarbeit mit unserem Ko-Produzenten Phil Friederichs ist für 2011 eine Kino- und DVD-Auswertung geplant; bestehend aus Teilen bisheriger Episoden plus noch zu drehendem Material. Die Arbeit daran ist sehr zeitintensiv. Jan und ich haben am 20. und 21. Juli/August 2009 in Süddeutschland noch eine vorerst letzte Episode gedreht, die dann exklusiv im Film sowie evtl. als Bonusmaterial auf der DVD zu sehen sein wird.
Nach dem Erscheinen des Films geht es mit B.e.D. dann weiter, wenn es eine Form der tragfähigen Finanzierung gibt, auf die wir uns Beide einigen können, bzw. wenn es ein neues, finanziertes Format mit mir und einem neuen Team gibt.
Vorerst bleiben alle bisherigen Episoden weiterhin kostenlos online abrufbar.

Bleiben Sie dran und empfehlen Sie die Sendung weiter! Herzliche Grüße besonders an unsere lieben Stammzuschauer wie Meiky, Ralf, Maria, …und wie se alle heißen! ;)

Stand: Dezember 2010



CUXHAVEN Teil 8

Erschienen im März 2009

cuvhaven_8Noch einige Momente lang schwärmen die Cuxhavener Mädels von ihren Männern, und Buschka findet wieder einmal eine Gelegenheit, den “Sauerland-Stern” zu erwähnen…  Nebenbei erfahren er und Jan, daß sie auf der gefährlichsten Straße Deutschlands unterwegs waren, und die junge Cuxhavenerin Romina bewirbt sich spontan als Assistentin bei B.e.D. Dann will es Buschka wissen: er folgt einem Weg, der vom Weihnachtsmarkt direkt in die absolute Dunkelheit führt. Die fröhlichen  Stimmen verebben, und bleierne Schwärze umhüllt das kleine Reportageteam aus Südhessen. Wenig später sind dann wieder die unbekannten Adern aus Asphalt Buschkas gewohntes Zuhause – die endlosen Straßen der hier noch unentdeckten Heimat. Und wieder einmal ersinnt der Ausnahmejournalist einen genialen Plan, um dem Sinn des Lebens ein wenig näher zu kommen: ein im Sperrmüll schon aufgegebener, halb luftleerer Fußball gibt fortan die Marschroute durch das nächtliche Cuxhaven vor. Ein in diesem Zusammenhang spontan ersehnter, romantischer Moment, wird allerdings leider der Gegenwart nicht preisgegeben. Stattdessen kommt es fast zu einem Autounfall. Ganz wichtig für Kinder, die heute zuschauen: Niemals nachts mit einem halb luftleeren Fußball durch die Straßen ziehen, und schon mal gar nicht unachtsam dagegen treten! Buschka erlangt schließlich wieder festen moralischen Boden unter seinen Füßen, und strandet neugierig in einem Vereinsheim, aus dem laute, lebensbejahende Musik dringt. Zeit, sich auf das Wichtigste zu besinnen: Gemeinschaft haben, damit Liebe untereinander entstehen kann!



CUXHAVEN Teil 7

Erschienen im März 2009

cuxhaven_7Auf dem Weihnachtsmarkt rund um das Schloß Ritzebüttel erfährt Buschka von der Elbvertiefung und dem für Cuxhaven daraus entstehenden Problem der Mehrbelastung für die Deiche und evtl. auch zusätzlichen Schlickablagerungen. Der Chef des Schloßrestaurants zeigt ihm das urige Kreuzgewölbe aus dem 14. Jhd., paludert ein bißchen über das kulinarische Angebot seines Hauses, und gewährt dem Ausnahmereporter freundlicherweise einen spontanen Einblick in die Küche. Vor dem Schloß hat die Weihnachtsmarktstimmung ihren Höhepunkt erreicht: Echte Nordlichter “schnacken” nicht nur mit Buschka, sondern tun das, was Barack Obama und Angela Merkel (die ja für uns “zuständig” ist) schon lange fordern: in schwierigen Zeiten zusammenstehen… …und dabei auch noch singen! Und es wird noch intimer: Junge Cuxhavener erzählen über eine wilde Boßeltour und über den heimischen “Brauch” der Jungs, ihre Mädels bei Männerabenden vorher “abzugeben”. Doch Buschka erfährt auch die ganz eigene Interpretation dieses Vorgangs aus Sicht der Damen, und lauscht den Jungs etwas ungläubig, als sie davon berichten, wie locker junge Cuxhavener Liebesbeziehungen angeblich während der Feriensaison gehandhabt werden, während attraktive Gäste im Lande sind, die sich nach kurzen amourösen Abenteuern umsehen.



CUXHAVEN Teil 6

Erschienen im März 2009

cuxhaven_teil6Das Gespräch zwischen Buschka und der Lady im Rollstuhl geht weiter. Immer wieder von amourösen Attacken ihrerseits unterbrochen, entsteht ein Mosaik aus wunderbar sanften, fröhlichen, und auch sehr ernsten verbalen Versatzstücken. Und durch die äußeren Schichten der schnellen Kommunikation hindurch sind Herzlichkeit und Sehnsucht nach Normalität und Zufriedenheit deutlich spürbar. “Barbara” – wie sie sich Buschka unter ihrem Pseudonym vorstellt – verbirgt aber offenbar auch eine Seite an sich, die sie nicht preisgeben will. Und sie wird auch sehr zornig: der Zuschauer erfährt von ihren Anstrengungen um für sie dringend notwendige Leistungen der Krankenkasse. Ein außergewöhnliches Treffen mit einer liebenswerten Frau, der man ihr schwieriges Schicksal nicht abspürt. Weiter geht die Odyssee durch Cuxhaven. Buschka besucht auf dem Weihnachtsmarkt die Tochter von Wurst- und Punsch-Verkäuferin Ella, mit der er in der vergangenen Episode Bekanntschaft geschlossen hat. An deren illustren Stand probiert der Ausnahmereporter die Cuxhavener Spezialität “Eiergrog”. Ja, es ist Alkohol drin – aber das Zeug schmeckt so hammerlecker… …und ist wegen seiner Süße zum Glück nicht dazu geeignet, in “Massen” getrunken zu werden. Und endlich geht mit Buschka auch mal wieder der “Juan” durch: an einem Stand mit lateinamerikanischer Musik schwingt er lasziv und gekonnt die Hüften – Bilder, die bereits jetzt zu dem Erotischsten gehören, was das Jahr 2009 medial zu bieten hat! Und auch die Finanzkrise ist bei B.e.D. angekommen: mit einem “Eingeborenen” diskutiert Buschka die Umstände der derzeitigen Katastrophe.



CUXHAVEN Teil 5

Erschienen im Februar 2009

cuvhaven_5An einer gemütlichen Würstchenhütte plaudert Buschka mit aufgeschlossenen Cuxhavenern über die subtile Magie eines Samstagabends, an dem spürbar noch alles drin ist. Die Chefin höchstpersönlich packt neben einer schonungslosen Einschätzung der Nord-Männer schließlich eine Story voll knisternder Erotik aus. Wildromantische Momente liegen in der Luft, deren wärmende Wirkung durch guten Punsch noch verstärkt wird. Dann sind Buschka und Jan mal wieder fix und fertig, und eine nahegelegene Gaststätte wird aufgesucht: endlich Schmackofatz! Und zufälligerweise findet an diesem Ort gleich schon die nächste große Begegnung dieser Episode statt. Buschka trifft eine bezaubernde Dame in einem Rollstuhl. Besonderes Kennzeichen: sie läßt ihr Gegenüber binnen kurzer Zeit vergessen, daß sie mit einer Behinderung/einer schweren Krankheit lebt. Für Buschka beginnt eine schwierige, aber sehr sympathische Gratwanderung zwischen sprühender Lebenslust und Tragik.



CUXHAVEN Teil 4

Erschienen im Februar 2009

Buschka entdeckt Deutschland Cuxhaven Teil 4Buschka und seine spontane Cuxhavener Fremdenführerin Ulrike schlendern vorbei an Touristik-Geschäften und exotisch anmutenden Skulpturen, und landen im Haus der “Wattenpost”. Die Dame des Hauses backt ein Lebkuchenhaus, und erzählt dem Wiesbadener Plagegeist von 12 Kilometer langen Kutschfahrten, die vom Strand aus bei Ebbe unternommen werden können. Bevor die Entdeckungsreise dann weitergeht, schenkt ein Pferd im Hof Buschka noch etwas Zärtlichkeit. Der Ausnahmereporter und sein Kollege, Bewegtbild-Virtuose Jan Vogel, fahren in die Cuxhavener Innenstadt. Von den letzten Sonnenstrahlen hinter grauen Wolken in Szene gesetzt, präsentieren sich der alte Frachtsegler “Hermine” und der Wasserturm. Dann geht Buschka wieder auf Tuchfühlung mit den Einheimischen, entlockt einer Dame einige Worte traditionellen Plattdeutschs. Dunkelheit legt sich über die Stadt, und die Lichter der Weihnachtsmarktbuden und die Düfte von Bratwurst und Punsch locken das Team an wie hungrige Wölfe. Dann, und nur in genau diesen Momenten, könnte der noch ungeschulte Zuschauer, der mit dieser Folge vielleicht zum ersten Mal “einschaltet”, Buschka entdeckt Deutschland für ein bloßes Städteportrait-Format halten. Für ein angenehmes, das das Herz auf wundersame Weise gefangen nimmt und Sehnsucht schürt nach neuen warmen Momenten in einer kalten Winternacht. Sei´s drum und bis nächste Woche sagen Kapitän Buschka und Kameraklabautermann Vogel!



CUXHAVEN Teil 3

Erschienen im Februar 2009

cuvhaven_3Auf Erkundungstour in dem Cuxhaven-Duhnener Privathaus erfährt Buschka allerlei Geschichten, noch mehr Lebensweisheiten, Anekdoten und Kurioses – und verwandelt sich z.B. in das Rotkäppchen. Dann die Ernüchterung: die Hausherrin, ihres Zeichens Diätassistentin, bemängelt knallhart den Bauchansatz des Ausnahmereporters, und konfrontiert ihn mit Sofortmaßnahmen zur Bekämpfung von drohender dauerhafter Dickleibigkeit! Draußen vor dem Haus tauscht Buschka dann mit dem Hauseigentümer Weltanschauliches aus – auf der Suche nach dem Sinn allen Seins. Und durch die Blume erfährt der Zuschauer, was es mit der Beziehung der beiden Duhnener wirklich auf sich hat. Schließlich führt die attraktive Lady Buschka noch zu einem potentiellen weiteren Highlight dieser Episode. Bleiben Sie dran!



CUXHAVEN Teil 2

Erschienen im Februar 2009

cuvhaven_2Die letzten Minuten am Strand vergehen für Buschka wie im Fluge. Erinnerungen an seine Begegnung mit “Heute Journal”-Star Ruprecht Eser werden wach, er entdeckt die Tradition des Cuxhavener “Orangen-Vergrabens”, und wirft einen letzten Blick auf die urbane Ästhetik der in unmittelbarer Nähe platzierten Touristentempel und auf die Strandpromenade. Auf dem Robert-Dohrmann-Platz, zwischen Restaurants und Privathäusern, findet Buschka ein Kriegerdenkmal. Natürlich darf auch das Posen mit dem nebenan positionierten Sperrholz-Weihnachtsmann nicht fehlen! Einmal die Hauptstraße überquert, quatscht sich Buschka mit einem Cuxhaven-Duhnener “Eingeborenen” fest, der neben seinem Haus eine Hütte baut, in der Würstchen verkauft werden sollen. Nach einem regen Austausch über Gott und die Welt stellt der Mann Buschka seiner Mitbewohnerin vor, die dem Ausnahmereporter exklusiv Einlaß in die Privatgemächer gewährt. Der Pionier des deutschen Online-Bewegtbildes erfährt, was es mit der “Luise-Lampe” auf sich hat, daß die elegante Mitbewohnerin eine Ballett-Tänzerin war, und wird Zeuge eines äußerst sympathischen Chaos, das einer eigenen Ordnung zu folgen scheint. Doch es wird noch bunter: Buschka probiert die selbstgemachte “Würstchen-Verkaufs-Kleidung” der Bewohner an, erfährt die Geschichte eines Wasserrohrbruchs, und träumt zusammen mit der reizenden Gastgeberin vom Salz des Sommers auf seinen Lippen. Poesie, Sehnsucht, Träume, die wieder einmal wahr werden – das ist Alternativ-TV made by Buschka!



CUXHAVEN Teil 1

Erschienen im Januar 2009

cuvhaven_1Neue Episode, neues Glück! Schon wieder lockt das Meer! Diesmal mußte es die Nordsee sein – allerdings bei Eiseskälte um den Gefrierpunkt. Buschka treibt diesmal in und um Cuxhaven herum sein Unwesen. Es geht gleich in die Vollen: Potentielle neue Stammzuschauer werden vor die Kamera gezerrt, natürlich wieder rein zufällig Landsfrauen aus Westfalen. Dann stapft der Wind- und Wellen-Erkunder auch schon den Deich hoch, um einen Blick auf die unendliche See werfen zu können. Es ist diesig, aber Buschka gelingt es, durch großartige Aktionen am Strand ein wenig Wärme auf den Bildschirm zu zaubern! Wieder wird ein Hollywood-Film nachgestellt. Ein Pärchen aus Hameln erzählt von der ganz realen Rattenplage in ihrer historisch so berühmten Stadt. Und Buschka nutzt auch wieder die Komponente Sex, um die Zuschauer bei Laune zu halten: wieder einmal fallen Hüllen! Doch es ist auch Zeit zur Besinnlichkeit und Poesie. Eine Performance zur natürlichen Zuneigung zwischen Mensch und Tier erfrischt unsere geschundenen Gedanken, und versöhnt mit dem grauen Alltag. Und das Wasser wirft dazu Welle um Welle ans Ufer und weiß nicht mal, daß es existiert.