Buschka entdeckt Deutschland

Düsseldorf – Teil 3

Filed under: Allgemein,Buschka entdeckt Deutschland,Düsseldorf — 12. Mai 2007 @ 21:17

se10t3.jpgAm Belsenplatz spricht Buschka mit zwei Jugendlichen, die von Schlägereien und “Abziehen” an diesem Ort erzählen. Auf einem surreal anmutenden Weg im Nichts zwischen Hinterhöfen und Gewerbegelände driftet der wackere Journalist dann in seine Gedankenwelt ab, und konfrontiert den Zuschauer mit elementaren Fragen an das Leben. Schließlich entdeckt Buschka sogar den Garten Eden. In der Evangelischen Auferstehungskirche Düsseldorf-Oberkassel wird Jan und ihm leckerer Kaffee und Wegzehrung offeriert, und in einem von der Öffentlichkeit abgeschirmten “Backstage-Gewölbe” berichtet er über die gescheiterten Versuche, japanische Kultur in Düsseldorf vor die Linse zu bekommen. Aber das Harren lohnt sich: Buschka darf einer exzellenten Chor- und Orchesterprobe beiwohnen: Der 70-köpfige Kirchenchor unter der Leitung von Kantor Thorsten Göbel probt zusammen mit dem Vogtland Philharmonie Orchester Greiz/Reichenbach wundervolle Stücke wie “Vom Himmel hoch”!

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2 Kommentare

  1. Uwe Maas:

    Sehr geehrter Herr Buschka,
    wir haben zwar heftig über Ihren Beitrag diskutiert, waren aber wohl alle ein wenig träge, was die gewünschte Kommentierung angeht. Die Enttäuschung unseres Kantors veranlaßt mich nun, wenn auch sehr verspätet, mich zu äußern.
    Zunächst einmal finde ich einerseits das Konzept Ihrer Sendung extrem originell und geeignet, die eigene Optik anders zu fokussieren. Andererseits hat mich die Sicht Oberkassels verstört und beruhigt zugleich, was wohl vielleicht auch nicht unerwünscht war. Dieses waren doch nur zwei winzige Facetten, die aber durch die Art Ihres Beitrages doch sehr viel Gewicht erhielten. Es kann aber nicht das repräsentative Bild Oberkassels sein. Wenn es das nicht sein sollte, komme ich damit allerdings klar. Sie verursachten bei mir viel Verblüffung, ich kenne noch nicht einmal die Fragen, die mich dabei bewegen.
    Dennoch, große Klasse!!!

    Mit freundlichem Gruß
    Uwe Maas

  2. joerg:

    Lieber Uwe Maas,

    herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.
    Es ist in der Tat so, daß unsere Sendung immer nur stippvisitenhaft Momentaufnahmen machen kann. Oft zwar mit ausführlichen interviews, aber niemals mit dem Anspruch, “alles” abzudecken. Das ginge nur in einem klassischen 5-Minuten-Magazinbeitrag, der jeweils länger vorbereitet und dann auch aus Interviews beider “Lager” bestünde. Journalistisch also korrekter, aber aus Sicht des Dokumentarfilmers absolut unbefriedigend. Ich habe mich für die vorliegende Mischung entschieden. Unser Blick ist so echt wie nur “echt” sein kann, wenn man eine Kamera dabeihat.

    Es würde uns freuen, wenn Sie mal wieder einschalten und uns weiterempfehlen!

    Herzliche Grüße,

    Jörg Buschka

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