Buschka entdeckt Deutschland

Episode 2 – Teil 4

Filed under: (Offenbach) — 25. September 2006 @ 22:22

snapshot20060925221925.jpg“Sir Henry” zeigt exklusive Live-Videos von seiner Band “Die Fidelen Offenbacher” und singt dazu. Danach eröffnet ein
anderer Offenbacher unterwegs mitten in einem sozialen Brennpunkt das Gespräch über DAS wieder mal hochaktuelle Thema: Kommunikation und Zusammenleben zwischen unterschiedlichen Ethnien in unmittelbarer Nachbarschaft.

1 Kommentar

  1. joerg:

    Wenn ich mir diesen Teil nochmal so ansehe, sieht es ein bißchen so aus, als ob ich beim Thema \”Sinti und Roma ausgesiedelt\” zwar einmal nachgefragt aber dann im weiteren Gespräch die Sprachregelung nicht deutlich genug klargestellt hätte. Aber vor Ort stand ich zum einen unter dem Eindruck der schwierigen Stimmung dort (um das Interview herum scharten sich noch einige weitere Personen, von denen dann aber wegen Befürchtungen um ihren \”Ehr-\” oder Status-Verlust keiner mehr etwas vor der Kamera sagen wollte…), und während des Gesprächs mit Stefan ist mir die doch etwas saloppe Beschreibung von der Verlegung der besagten Bewohner des Viertels nicht so bewußt gewesen. Grundsätzlich hatte ich während des insgesamt sehr sympathischen Interviews nicht den Eindruck, daß Stefan beabsichtigte, sich provokant fremdenfeindlich auszudrücken, sondern die Wortwahl KANN vielleicht lediglich unter bestimmten Umständen etwas befremdlich erscheinen. Ich wertete das als seine vielleicht etwas eigene Wortwahl, und empfand während des Interviews keine Notwendigkeit, das Ganze zusätzlich pc klarzustellen. Abgesehen davon führe ich als Journalist ja auch keine Streitgespräche oder ermahne, sondern will die ehrliche Meinung \”von der Straße\” hören, die ansonsten hinter Schweigen verborgen bliebe. Trotzdem möchte ich hiermit zum Ausdruck bringen, daß ich mit der Ausstrahlung nicht die Absicht verfolge, eine ggf. unter dem Druck der deutschen Nachbarn erfolgte \”Aussiedlung\” oder \”Umsiedlung\” der in dem Viertel ehemals wohnhaften Sinti & Roma zu verharmlosen oder grundsätzlich zu billigen (ungeachtet dessen, wie die genauen Umstände gewesen sein mögen).

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