Buschka entdeckt Deutschland

LIMBURG Teil 4

Filed under: Buschka entdeckt Deutschland,Limburg — 21. Dezember 2008 @ 13:20

Der Laufhaus-Betreiber aus Diez führt Buschka durch ein Haus, das er gewerblich und privat renoviert. Buschka beklagt dabei sein eigenes Defizit an handwerklichen Fähigkeiten, hält wegen freigelegter Balken aus dem 18. Jahrhundert eine kurze bilinguale Ansprache an die Stammzuschauer aus New York City, und denkt beim Betrachten eines Werbeaufstellers für den Mittagstisch und in einem ehemaligen Schweinestall an die meist erbärmlichen Lebensumstände der Schlachttiere bei Massentierhaltung. Es geht wieder zurück Richtung Limburg. Buschka und Jan als “Embedded Reporter” dabei – während der Interview-Partner in einer wilden Aktion fast ein wenig an unseren lieben Web-Kollegen Rob Vegas erinnert: er rasiert sich beim Autofahren! (Rob – herzliche Weihnachtsgrüße nach Köln/Oerlinghausen an dieser Stelle!) Das Gespräch während der landschaftlich imposanten Rückfahrt dreht sich um Integration und Ressentiments gegenüber Migrantengruppen, das Temperament osteuropäischer Frauen, die JVA in Diez, die Verwendung von Staatsgeldern, und um die 300-Mio.€-Überweisung der Kfw-Bank. Im parkenden Auto geht das Gespräch weiter. Es geht wieder um´s Eingemachte: wie “sauber” ist das Laufhaus wirklich, und inwieweit würde der Betreiber für andere “Clubs” im Umkreis die Hand in´s Feuer legen? Buschka spricht mit dem “Herr der Türen” über dessen Vergangenheit, über Waffen, und über “interessante berufliche Veränderungen” und überraschende neue Einsatzmöglichkeiten von Beamten – aber auch über seinen “sentimentalen Nerv”. Weshalb verkaufen die sogen. “Mädchen” ihren Körper? Wie stark ist die Bindung an eine Einrichtung wie dieses Laufhaus? Kann man wirklich “einfach so” wieder gehen? Der Betreiber spricht am Ende gar von seiner Mithilfe bei der Wiedereingliederung in andere Arbeitsfelder, und nennt als eines seiner Prinzipien “Liebe und Güte”… Wieviele Prostituierte arbeiten eigentlich seiner Einschätzung nach in Deutschland, und wie sind die hygienischen Bedingungen?

ALLEN ZUSCHAUERN WÜNSCHEN WIR EIN FROHES UND BESINNLICHES WEIHNACHTSFEST!

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