Buschka entdeckt Deutschland

Pressestimmen

Das Medien-Echo auf Buschka entdeckt Deutschland reicht von der ZEIT und der FAZ über das V.i.S.d.P. Medienjahrbuch und Uli Wickerts Nachrichtenseite Zoomer.de bis zur Fernsehsendung “Clipmania” (mdr, Deutsche Welle TV weltweit). Darüberhinaus stand das Format im Mittelpunkt von Veranstaltungen z.B. des Medienforums NRW, des Jonet-Tages in Hamburg, und des Kolloquiums “Videojournalismus 2.0″ der Bauhaus-Universität Weimar, und erhielt zum Kinostart 2012 sogar einen schriftlichen “Ritterschlag” von Erfolgsproduzent und TV-Impro-Reportage-Godfather Gernstl höchstselbst.


D FILMS im Juni 2013 über die DVD “Buschka entdeckt Deutschland

Die Begegnungen sind authentisch und von Seiten der Dokumentierenden von Respekt geprägt. Weder Informatives, Bewegendes noch Spaßiges kommt auf der gesamten Entdeckungsreise zu kurz.


DVD FAN net über die DVD “Buschka entdeckt Deutschland” von Andy

Im Zeitalter von RTL und Popstars, wo es nur noch um pseudo Realitäten geht und Menschen nur noch nach ihrem Status bewertet werden, ist „Buschka entdeckt Deutschland“ eine tolle Reportage von greifbaren menschlichen Geschichten. So begegnet er nicht nur Menschen auf der Straße, sondern klingelt an Häusern oder besucht Partys. Auch die Vielzahl der unterschiedlichen Menschen die hier zu Wort kommen gibt es sonst wohl in kaum einer Dokumentation.
Bewertung: 5 von 6 Sternen


MULTIMANIA DVD-MAGAZIN MÄRZ/APRIL AUSGABE 2013 über die DVD “Buschka entdeckt Deutschland” von Martin Schneider

Eine interessante Gesellschaftsstudie über Deutschland mit ungeschminkten, lustigen, aber auch nachdenklichen Geschichten des Lebens, wie es vor und hinter der Haustür jederzeit passiert.
(…)
Dem Zuschauer offenbart sich dabei nicht nur ein Stück Zeitgeschichte, sondern auch die Erkenntnis, daß viele Vorurteile gar nicht erst entstehen würden, würden die Menschen mehr miteinander reden.
(Außerdem Bewertung des Magazins: sowohl für die Serie als auch für die DVD volle 5 Sterne!)


TV-KULT 11.03.2013 über die DVD “Buschka entdeckt Deutschland” von Susanne Liebau

So groß und vielseitig Deutschland ist, so sind auch seine Bewohner. In der heutigen Zeit des Pseudo-Reality TV, ist es doch interessant zu sehen, wie der Alltag wirklich aussieht. Dieser Frage ist der Reporter und Filmemacher Jörg Buschka nachgegangen.
(…)
Jedes Mal taucht man in andere Welten und bekommt Einblicke in Privatleben. Ob schräge Vögel, biedere Haushalte, herzliche Begegnungen oder die harte Wahrheit über Armut und Abgeschiedenheit in der Gesellschaft – nichts ist ein Tabuthema. Buschka geht ganz nah ran und hat dabei keine Berührungsängste. Er respektiert jede Meinung aber fragt gegebenenfalls auch einmal kritischer nach und versucht zu vermitteln. Buschka ist hartnäckig und einzigartig. Mit einer Naivität und dennoch Zielsicherheit, nähert er sich seinen “Opfern” und spricht sie meist wahllos und zufällig einfach an. Manchmal wird er in Häuser und zu Parties eingeladen, andere jedoch verweigern ihm jeden Kontakt. Das ist Deutschland – das sind die verschiedenen Charaktere und Temperamente.

Die Produktion und Kameraführung sind, genau wie das Konzept, sehr spontan und wackelig. Dabei kann es passieren, dass Akkus schlapp machen oder Szenen nicht ganz rechtzeitig eingefangen werden. Aber auch das gehört mit zum täglichen Leben. Hätte man auf Perfektion geachtet, wäre man selbst unglaubwürdig geworden.
Was jedoch etwas stört sind die teilweisen sehr schnellen Schnitte und die unterschiedlichen Tonqualitäten.
(…)
Für die Schnitte hätte man sich etwas mehr Zeit nehmen müssen, um der Produktion nicht die überwältigenden Emotionen zu nehmen. Was auch auffällt ist, dass manche Szenen viel länger als andere gezeigt werden und richtig vertieft wurden
(…)
Die Extras dieser DVD sind sehr umfangreich. Vor allem die entfallenen Szenen sind äußerst interessant und machen noch einmal etwa eine halbe Stunde Spielzeit aus. Schade – man kann nicht alles zeigen, aber einige Szenen hätte man durchaus im Originalfilm austauschen können. Des Weiteren gibt es Audiokommentare, Trailer, alternative Anfänge, Specials und sogar unveröffentlichte Episoden. Die sonstige Aufmachung ist eher normal, aber ein Wendecover ist vorhanden. Damit ist diese Produktion außergewöhnlich, besitzt aber trotzdem kleine Schönheitsfehler. Die DVD erhält deshalb 7/10 Punkten.


WIDESCREEN DVD MAGAZIN Februar 2013

Ein informatives und spaßiges Deutschland-Porträt.


WRINT (Kult-Podcast “Wer Redet Ist Nicht Tot”) 14.01.2013 über die Veröffentlichung der BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND – DVD ““WR139 Holger ruft an: Bei Buschka” von Holger Klein


WALDECKISCHE LANDESZEITUNG 20.09.2012 über den BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND – Kinofilm ““Buschka entdeckt Deutschland” – (…) Jörg Buschkas beeindruckende Dokumentation des Alltags” von Jörg Kleine

Eine abenteuerliche Dokumentation von Jörg Buschka (41) zwischen Reeperbahn und Zugspitze, Küche und Schlafzimmer ganz normaler (?) Menschen.
Normal ist der Streifen nicht, abendfüllend aber allemal. Denn im anschließenden Filmgespräch mit Regisseur und Protagonist Jörg Buschka wird so manche Groteske aufs Tapet kommen. Oder die geneigten Zuschauer sind völlig erschlagen vom eigenen Ich, das ihnen Buschka da präsentiert.
(…)
Buschka hascht bei seiner Tour nicht nach Effekten, weder verbal noch optisch. Er taucht einfach auf, fragt, macht mit, wird spontan von Menschen eingeladen – ob Fußgängerzone, Gartenlaube oder coole Party.
(…)
Da blitzt also auch eine gute Portion journalistische Neugier immer wieder auf, die Buschka so scheinbar nebenbei ins Bild rückt: mit rechtsradikalisierten Jugendlichen vorm Plattenbau, am Türken-Imbiss oder einer spontan arrangierten Begegnung zwischen einem jungen deutschen Pärchen und Spätaussiedlern aus Kasachstan: “Hallo, kommt doch mal her.” Warum klappt das eigentlich nicht besser zwischen Deutschen und Migranten?
(…)
Trotz Low-Budget-Produktion, mitunter wackelnder Bilder und gewöhnungsbedürftiger Kameraführung ist Jörg Buschka und Jan Vogel ein beeindruckendes Kinodebüt gelungen.


RADIO DREYECKLAND (Freiburg) 04.07.2012 Beitrag der Sendung “35 MILLIMETER” – über den B.e.D.-Kinotermin in Freiburg von Johannes Litschel

Der Film präsentiert (…) einen intimen und kurzweiligen Blick in vier Wände, wahrt aber stets den Respekt vor den jeweiligen Protagonisten. Damit steht das Projekt ganz bewußt im direkten Gegensatz zu abgekarterten, Pseudo-Reality-Dokus im Privatfernsehen. (…) Ganz wichtig ist dabei, daß Buschka und Vogel den Menschen Vertrauen entgegenbringen und sie ernst nehmen. Auch hier sind sie weit von Comedy-Formaten der Privatsender entfernt, die darauf abzielen, Menschen bloßzustellen und vorzuführen. (…) Am Ende steht nun ein 92minütiger Langfilm, der dokumentiert, portraitiert, und darüberhinaus ein pfiffiges Ende verspricht.


WIESBADENER KURIER 06.06.2012 über den BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND – Kinofilm “Der Zufall führt Regie – “Buschka entdeckt Deutschland” zeichnet Porträt des Alltags” von Erdal Aslan

Was Buschka besonders auszeichnet, ist seine Empathiefähigkeit. Deshalb gelingt ihm ein ungewöhnliches und sehenswertes Porträt der Bundesrepublik. Buschka hört genau zu, und schaut genau hin.


WALHALLA STUDIO Wiesbaden Juni 2012

Journalist Jörg Buschka reist ohne Drehbuch und Konzept durch Deutschland. Bewaffnet nur mit einer Kamera fängt er Impressionen des deutschen Alltags ein. Er interviewed spontan Menschen auf der Strasse und trifft Leute aller Schichten, die zu den Themen reden dürfen, über die sie reden wollen. Dabei herausgekommen ist ein genauso interessantes, wie buntes Mosaik der deutschen Gesellschaft.


RADIO DARMSTADT 07.05.2012 nach der Premiere des BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND – Kinofilms Filmkritik des Autors der Sendung “Bülent Spezial” Bülent Dogru

Ich weiß ja, daß im westlich-abendländischen Kulturkreis drei Sachen immer die Guten sind, – deshalb: (…) 1. Glückwunsch! Du hast den Traum wahr gemacht (…) und Du wirst gespielt, Du wirst auch in anderen Städten gespielt (…) und der Film ist es definitiv wert, gesehen zu werden (…) 2. An Jan Vogel: (…) Die Einstellungen (…) ich fand´die richtig gelungen (…) Ich saß neulich mal aus reiner Neugier in der ersten Episode von “STAR WARS 3-D” und ich hab´gemerkt, daß ich nach 1 1/2 Std. auf die Uhr geguckt hab, weil´s mir auf die Augen gegangen ist und langweilig war. Und bei Euch (…) habe ich gedacht: Mensch, mir ist nicht langweilig, ich will immer wissen, was als nächstes kommt (…) ich war da echt beeindruckt (…) die Bilder, die einfach gekommen sind! Das mal an den Kameramann. Und das dritte und letzte: (…) Jörg, von der Idee her hast Du (…) wahnsinnig viel Bandbreite an Themen abgedeckt, von Integration über Kunst, über ältere Personen, “Penner”, Ausländer, – Du hast alles dabei gehabt quasi und hast viel zum Nachdenken angeregt, natürlich auch mit lustigen Momenten dabei (…) ich fand´s richtig spannend und vor allem eins: menschlich. In unserer heutigen Zeit, – und das ist das, was Du meines Befindens nach angesprochen hast-, wie das vor zwanzig Jahren war mit der Wiedervereinigung und wie man geträumt hat, daß vielleicht ein schöneres Land entsteht und so, und wenn ich mir heute angucke, wie Du da sagst “Die Banken, die Zocker, – sind wir alle nur Marionetten davon?”, da ist mal klar geworden: da ist ein Mensch, der zeigt die Menschen! Und nicht ´ne -ich sag´jetzt mal- “bierernste” Doku, die jetzt nur fixiert ist auf die Wiedervereinigungsproblematik oder die nur Comedy-Blödsinn von sich gibt, sondern das war ´ne wunderschöne Mischung, wie´n Drama, wie das Leben wirklich so ist. `Ne Komödie und ´n Drama zusammen. Ich fand´s echt schön, und ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß Du damit auch noch mehr Erfolg haben wirst – weil es sehenswert ist!


FILMTHEATERLEITER KLAUS-PETER ROTH 07.05.2012 bei der Premiere des BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND – Kinofilms im FILMFORUM HÖCHST nach der Projektion

So´n langen Applaus hatten wir noch selten… …oder noch nicht!


SENSOR MAGZIN WIESBADEN MAI-AUSGABE 2012 “Ein Wiesbadener entdeckt Deutschland – Aus Jörg Buschkas Internet-Serie wird ein Kinofilm” von Alexander Pfeiffer

Menschen erzählen von sich und ihrem Leben, geben Geschichten preis, mit denen der Zuschauer den eigenen Erfahrungshorizont abgleichen kann, um am Ende zu der Erkenntnis zu gelangen, daß die Menschheit immer nur als Gemeinschaft vorstellbar ist. “Die Trennung passiert in den Köpfen”, heißt es an einer Stelle des Films. Das Verbindende liegt in den Bildern, den Geschichten.


FRANZ X. GERNSTL (“Gernstls Reisen – Auf der Suche nach dem Glück”) 20.04.2012 über den BUSCHKA ENTDECKT DEUTSCHLAND – Kinofilm

Sehr mutig. Der ungeschminkte Alltag voller Peinlichkeit und Wahnsinn. Ein Video-Punk durchforstet Deutschland und kommt erstaunlich nahe an die Menschen ran.


TROTZENDORFF.DE BLOG 21.04.2009 “Ein Herz für Blogs” von Florian Blaschke

Was Jörg Buschka so Tag für Tag tut, gehört wohl zum Spannendsten, was sich Journalisten vorstellen können. Journalisten zumindest, die so ticken wie ich. Buschka entdeckt Deutschland, abseits der großen Hinweistafeln und Touristenführer, ob Bad Kissingen, Wanne-Eickel oder das Waldecker Land.


BADISCHE ZEITUNG 17.09.2008 “Der Nase nach durch Deutschland” von Jürgen Reuß

Einem Fernsehsender konnten die beiden diese Idee nicht verkaufen, weil der das Risiko der mangelnden Vorbereitung scheut. Aber für das Internet sind diese Stand-up-Reportagen, wie sie Buschkas Mischung aus Leute reden lassen und so rumzuhampeln, wie es ihm gerade einfällt, nennen, offenbar wunderbar geeignet. Vor kurzem konnte sich das Duo über ihren millionsten Zuschauer freuen. Entsprechend hoch ist ihr Selbstbewusstsein. Zur Einordnung ihrer Art von Web-TV rücken sie sich ins Umfeld von Direct Cinema, Cinéma Vérité, filmischen Beobachtungen von Klaus Bednarz und Fritz Pleitgen, die Fotos von August Sander und den puristischen Reportagestil der BBC. So hoch muss man aber gar nicht greifen, um sich mit dieser Website aufs Beste zu unterhalten. Ein Beispiel, das Schule machen könnte, denn schließlich harren ja noch mehr als die 23 Städte, die Buschka und Vogel bisher erschlossen haben, auf ihre Entdeckung.


MDR “CLIPMANIA” TV-Beitrag 23.07.2008 (und auf DW TV am 15.08.2008) “Auf Geschichtensuche – Ein Internetreporter entdeckt das Abenteuer Alltag in Dresden” von Samira Schellhaaß

(Aus dem Online-Text zum TV-Beitrag:)
Er ist auf der Suche nach dem wahren deutschen Leben: Videoreporter Jörg Buschka. (…) Wer glaubt, dass deutsche Städte und ihre Bewohner langweilig sind, der hat Jörg Buschkas Reportagen noch nicht gesehen.
(…) Die Vororte sind sein Revier. Jörg Buschka will beweisen, dass es dort, wo nichts los ist, viel zu entdecken gibt – man muss nur lange genug suchen. Alltagsgeschichten sind sein Metier. Sein Credo: es gibt keine langweiligen, alltäglichen Sachen. Alles zwischen Liebe und Tod findet potentiell in deiner Nachbarschaft statt.
(…) Anfang 2008 wurde er zusammen mit seinem Kameramann Jan Vogel in der Kategorie Online für den deutschen Medienpreis “Goldener Prometheus” nominiert. Momentan gibt es Verhandlungen über eine Fernsehsendung. Bis es wirklich soweit ist, zieht das Zwei-Mann-Team tapfer weiter von Stadt zu Stadt, quer durch Deutschland.


MEDIENRAUSCHEN.DE 09.07.2008 “Buschka entdeckt Deutschland” von Thomas Gigold

Die kleinen, wunderbar improvisierten Ergebnisse dieses Zeitvertreibs landen wöchentlich im Netz (eine Stadt, mehrere Teile) und sind fast schon kleine Zeitdokumente deutschen Alltags. (…) Deutscher Alltag ist nicht immer interessant, nicht immer sonnig und eben nicht immer perfekt. Genau das macht “Buschka entdeckt Deutschland” interessant. Dass sich neben interessanten Einblicken auch kleine Lebenswirklichkeiten wiederfinden, die es so sonst nicht vor eine Kamera geschafft hätten.

Buschka ist ein Dokumentarist in herrlich altmodischem Sinn: Er unterscheidet nicht zwischen langweilig und interessant. Nicht subjektiv und nicht objektiv. So schafft er mit der Zeit nicht nur eine Deutschlandreise, sondern auch ein Deutschlandbild. Mit allen Facetten, mit allen mal schlauen und mal blöden Kommentaren. Mit allen Menschen. Das ist feines Alternativ-Fernsehen, immer sonntags.


EINEBLICK.DE 30.06.2008 “Internet-Tipp: Buschka entdeckt…” von Marko Litzenberg

Auf der Suche nach interessanten journalistischen Internetformaten stößt man immer wieder auf einzelne Perlen im großen Informationsmeer des World Wide Web. Eine solche Perle ist “Buschka entdeckt Deutschland”. Hauptdarsteller ist Jörg Buschka, Designer und Medienschaffender aus Wiesbaden, der das Format “Standup-Reportage” im Internet sozusagen erfunden hat.
Das wahre Leben im Fernsehen oder den klassischen Medien abzubilden ist sehr schwer. Enge Sendepläne bei Hörfunk und TV und vorgegebene Größen im Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus lassen nur wenig Raum für lebensnahe Berichte. Dass das Internet für so etwas eine ideale Plattform ist, hat Jörg Buschka entdeckt. Und folglich nennt er sein Format auch “Buschka entdeckt…”. (…) zum Hauptdarsteller muss er werden, wenn ihm in menschenleeren Straßen manchmal gar keiner über den Weg läuft. Oft trifft er aber die so genannten “normalen” Leute, die durchaus spannende Geschichten zu erzählen haben.
Die aktuellen Folgen spielen in Dresden und sind besonders interessant, weil auch das klassische Fernsehen, nämlich Deutsche Welle TV, Buschka für sich entdeckt hat und einen Beitrag über ihn produziert, während Buschka darüber berichtet, dass über ihn berichtet wird. Hört sich komplizierter an, als es ist. Der Vorteil ist, dass der Zuschauer viel über Jörg Buschkas Standup-Reportagen und seine Hintergründe erfährt. Nebenbei sieht man außerdem, wie Fernsehbeiträge gemacht werden.
Ein klarer Tipp also für alle, die sich auch experimentellen journalistischen Formaten nicht verschließen möchten: buschka-entdeckt.de. Einen Nachteil hat seine Sendung allerdings: Meistens entdeckt Jörg Buschka in Großstädten. In Kleinstädten hingegen ist er mit Kameramann Jan Vogel selten zu Gast. Und somit stehen die Chancen, dass Buschka Aschersleben entdeckt leider eher schlecht.


ZOOMER.DE 02.04.2008 “Video-Blogs – Vom Motorrad bis zur MTV-Alternative” von Markus Frania

Auf der Bloggerkonferenz re:publica sind sie ein großes Thema – Video-Blogs. zoomer.de hat sich im Netz umgeschaut und stellt fünf spannende und sehr unterschiedliche Angebote vor. (…) (Über B.e.D.:) Die Reportage vor der Haustür (…) Was (…) passiert, ergibt sich aus der Situation. Buschka quatscht zum Beispiel Passanten auf der Straße an und bittet sie, ihn mit nach Hause zu nehmen – nicht immer mit Erfolg. Und auch wenn es bei einem solchen Format Längen gibt, die Reportagen bieten immer wieder Einblicke in den deutschen Alltag, die der Zuschauer so noch nicht gesehen hat.


M-MENSCHEN MACHEN MEDIEN 20.02.2008 “Versiegelte Zeit” von Bettina Erdmann

Die beiden fangen am Stadtrand an, dort “wo nichts los ist.” “Aber irgendwas ist immer los. Im banalen Alltag sind die Geschichten zu finden. Stell dich sieben Stunden auf eine grüne Wiese und das Leben kommt vorbei.” Heiteres steckt im Ernsten und umgekehrt. “Versiegelte Zeit”, nennt es Buschka etwas pathetisch nach dem sowjetischen Filmemacher Andrej Tarkowski. (…) Manchmal braucht Buschka eine halbe Stunde, um Passanten zu überzeugen, sich auf ihn einzulassen. Dann hält Vogel die Handkamera im Anschlag. Wenn Buschka vorwärtsstrebt, geht der Kameramann rückwärts – und vertraut darauf, dass er vor Laternenmasten oder Bäumen im Rücken gewarnt wird. “Anders als bei klassischen TV Magazin-Beiträgen inszenieren wir nichts und wiederholen nichts.”


FRANKFURTER RUNDSCHAU 22.01.2008 “Ein Tag, eine Stadt” von Matthias Klein

“Ich finde den Mythos des Lebens wahnsinnig interessant”, sagt der 37-jährige Buschka (…) “Ich will Momente der Realität festhalten und einen authentischen Blick auf die Lebenswirklichkeiten ermöglichen. Das ganz normale Leben ist doch das Spannendste, was es gibt.” Der freie Journalist und Autor trägt einen bunt gestreiften Pullover, redet schnell und viel. Dabei gestikuliert er unaufhörlich mit seinen Händen.

Genauso tritt er auch in seinen Filmen auf. Darin macht er alles mit – ohne zu zögern. Er lässt sich zum Beispiel in Fulda in ein Korsett schnüren, begleitet in Trier einen Passanten beim Einkauf oder spricht in Eisenach mit einer Frau, die arbeitslos geworden ist. Die Geschichten sind mal lustig und albern, manchmal ernst und bisweilen sehr skurril. Aber eines haben alle gemeinsam: Sie wirken echt und nicht gestellt.
(…) Das Erfolgsrezept? “Ich frage ganz neugierig”, sagt Buschka. “Dabei will ich die Leute aber nicht vorführen und bin oft selbst überrascht, wie offen sie uns etwas erzählen.”


WALDECKISCHE ALLGEMEINE/HNA 25.11.2007 “Suche nach Geschichten” von Maja Yüce

(…) das Zwei-Mann-Filmteam ist ganz dicht dran an den Menschen.(…) Buschka besucht den Campingplatz Teichmann und spricht mit Kartoffelsalat-essenden Campern (…) oder er singt – wenn mal nichts passiert – Kühen etwas vor. Das ist urkomisch. Nie verletzend. “Ich verarsche die Menschen nicht, ich interessiere mich für sie”, sagt er und beschreibt so, was seine Filme vom Einerlei abhebt. Es sind die leisen Superlativen wie der Besuch auf einer Dialysestation, Quatsch erzählen und manchmal auch die oberflächlichen Gespräche, die dann doch tief blicken lassen.


V.i.S.d.P. MEDIENJAHRBUCH 2007 11.2007/ DIE JOURNALISTEN DES JAHRES

(Zur Nominierung für den Medienpreis “Goldener Prometheus” in der Kategorie “Online”:)
Das Wiesbadener Zwei-Mann-Filmteam, bestehend aus dem freien Journalisten Buschka und Medienwirt Vogel, fährt alle paar Wochen in eine andere deutsche Stadt und dreht herrlich improvisierte Stegreif-Reportagen. Buschka fragt sich frech und direkt durch Fußgängerzonen in Fulda, Trier oder Bad Kissingen und kommentiert mal klug, mal unerhört albern, was er sieht. So entstehen ganz unkonventionelle, herzliche Städteportraits, die ohne Klischees auskommen und komplett anders funktionieren als herkömmliche TV-Reportagen.


FAZ 12.06.2007 “Dann machen wir das eben selbst” von Peer Schader

Es wäre ungerecht, die gesammelte Online-Videokreativität in einen Topf zu werfen oder sie bloß als Spinnerei unterforderter Jugendlicher abzutun. Denn dafür gibt es im Internet zu viele gute Ideen (…) Das professionell gemachte „Ehrensenf” ist längst Kult. Und für die sogenannte Stegreif-Reportage „Buschka entdeckt Deutschland” fahren zwei Wiesbadener alle paar Wochen in eine andere Stadt, unterhalten sich auf der Straße mit Menschen, die sie nicht kennen, und schneiden nachher ein hübsches Stadtporträt daraus. „Gewöhnungsbedürftig” fand das neulich die „Zeit” und hatte recht, weil „Buschka” nicht so funktioniert, wie man das von den Reportagen im Fernsehen gewohnt ist. Aber vielleicht macht genau das den Reiz der Sendung aus.


DIE ZEIT 15.03.2007 “Ein ganz neuer Dreh” von Jan Pfaff

Jörg Buschka (…) ist einer der wenigen Profis in der Szene. Ein kleiner, stämmiger Mann, der sowohl im echten Leben als auch vor der Kamera seinen Redefluss kaum stoppen kann. (…) In 20-Minuten-Happen landen seine etwas gewöhnungsbedürftigen Beiträge im Netz. Die Kamera wackelt, manchmal ist nichts zu verstehen, und es gibt inhaltliche Längen. Aber dennoch gibt Buschka dem Zuschauer das Gefühl, ihn bei der Erforschung eines exotischen Alltags zu begleiten.


REGISSEUR KLAUS FEICHTENBERGER (BBC-Serie “Europa”) Mai 2007

Ich beobachte Internet-TV-Entwicklungen mit großer Spannung und zähle B.e.D. zum Allerbesten, was D in dieser Hinsicht zu bieten hat. Das Format ist neu und einzigartig, im Gegensatz zur sonstigen Schrottlawine im Netz gehaltvoll, und es bietet dank Buschkas einzigartiger persönlicher Mischung aus Frechheit, herzensguter Naivität, ernsthafter Seriosität, gebildeter Analyse, unterhaltsamer Blödelei, totaler und unglaublich mutiger Spontanität (da ist absolut nichts präpariert oder gestellt) einen dermaßen direkten, frischen Blick auf Deutschland, dass man gelegentliche Längen gern schluckt und ungeduldig auf die nächste Folge wartet. Man spürt: In diese Suppe hat kein typisch öffentlich-rechtlicher und schon gar kein Kommerzredakteur gespuckt. Selten, ganz selten, dass das demokratische Medium Internet sein Potential in derart befriedigender Weise realisiert.


Weitere Informationen:
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» Das Konzept der Sendung
» Das Team von Buschka entdeckt